Hallo Frau Adrion,
fantastisch, fantastisch.
Ich muss Ihnen einfach schreiben, denn Ihre Objekte und Skulpturen haben mich sehr beeindruckt. In Verbindung mit den Texten des Herrn Uhlig sind sie hervorragend.
"Da schleicht es sich durchs Dasein - das Heer der verletzten Seelen. Können kaum noch miteinander, vor lauter verwunden, einander quälen", rezitierte Fredi M. Uhlig aus seinem Gedichtband. Gemeinsam mit der Bildenden Künstlerin Gudrun Adrion entstand das, was die beiden zu einer sozialkritischen Ausstellung und Lesung unter dem Titel "Wir… die Kinder des Gestern" in Adrions Atelier in Dollerupholz zusammenfassten. Weiterlesen
Die ersten beiden Lesungen und Kunstausstellungen im Juli waren für uns ein großer Erfolg. Wir hatten wunderbare, sehr bedachtsame Gäste, denen wir hiermit unseren besonderen Dank aussprechen, für die einfühlende Aufmerksamkeit, mit der sie diese Veranstaltungen für alle Anwesenden zu einem wertvollen Erlebnis machten. Weiterlesen
Beschreibung - Leseprobe - Vorschau. Bitte Abbildung anklicken.
Nach zwei erfogreichen Kunstausstelungen mit Lesungen im "Atelier Gudrun Adrion", weiten wir unser Betätigungfeld aus. Zu diesem Zweck haben wir eine Mappe entworfen, in der wir uns und unsere Arbeit vorstellen.
Wir sind Künstler. Wir können das Leid geschändeter Kinder nicht lindern. Das müssen die machen, die sich mit der Behandlung von Kindern auskennen. Eines jedoch können wir tun, weil wir Künstler sind: Wir können dem Leid und den Qualen geschändeter Menschen ein Gesicht geben, aus der Anonymität heraus stemmen und künstlerisch sichtbar machen, um es einer breiten Öffentlichkeit aufklärend vorzuführen.
Unser Wirken kann man durchaus als eine neue Art der Aufklärung bezeichnen, weil wir künstlerisch in Wort, Bild und Form Themen aufgreifen, die in unserer Gesellschaft tabuisiert, verdrängt und verleugnet werden.
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Kommentare: 3
Gisella (Sonntag, 24 Juli 2011 17:36)
Wunderbar, endlich einmal an die Oberfläche gebracht!!! Weiter so, ihr Beiden. Meine Begeisterung ist grenzenlos.
Danke
Gisella
Agamie (Montag, 25 Juli 2011 12:47)
Dieses Buch sucht vergeblich seines gleichen. Von der Wortwahl her prägnant, einfühlsam in der äußerst schwierigen Thematik, welche doch nur zu gerne unter den Teppich des Schweigens gekehrt wird.
Einfach genial!
Meinen Glückwunsch.
Agamie
Rudolf (Montag, 25 Juli 2011 18:51)
Habe mir Eure Thematik durchgelesen, sowohl hier, als auch im Buch. Mut schein Euer Beleiter zu sein. Ich verneige mich vor Eurer Arbeit und der Vielfälltigkeit Eurer Kreativität. Ein so Ausdruckstarkes Buch wie "Wir... die kinder des Gestern", habe ich zuvor noch nie gelesen und die eigenwillige künstlerische Gestaltung von Frau Adrion, hinterlässt einen tiefen Eindruck in mir.
Viel Erfolg und weiter so.
Es grüßt Euch aus Villingen
Rudolf